ich hatte seit dem update auf mac os 10.7 es nicht geschafft, mit meinem umts stick (huawei e1750) eine verbindung aufzubauen. hierzu hatte ich bis dato die beiliegende “mobile partner” software benutzt, die fonic mit dem stick liefert. da ich eine t-mobile sim habe, hate ich dort lediglich die einwahldaten hinterlegt. sind wir ehrlich: alle diese einwahlsoftwares sind schlampig. mac os kann das eigentlich von hause aus, indem man eine entsprechende einwahlverbindung hinterlegt. aber mac os zeigt nicht an, ob man gerade umts oder edge nutzt, auch keine verbindungsstaerke wird angezeigt. last but not least kann mac os nicht ohne zusaetzliche software den pin zum entsperren der sim karte abfragen.

also muss software her. kein deutscher mobilfunkanbieter hat bis dato seine software so angepasst, dass sie mit meinem stick funktionieren will. nach vielem googlen und vielen gefundenen bastelloesungen habe ich 2 “all in one” loesungen gefunden, die funktionieren:
1) launch2net bringt treiber fuer alle gaengigen sticks mit, und kommt mit knappen 50 euro kosten und wirklich beleidigendem optischem design.
2) der britische mobilfunkanbieter three hat seine software lion kompatibel gemacht, eine weite anzahl von sticks wird supportet. die software selbst bietet die moeglichkeit, eine eigene konfig fuer andere carrier zu hinterlegen und sieht vergleichsweise schick aus. kein gefummel, installieren, daten rein und gut is.
in den letzten wochen und monaten war es turbulent bei mir. umstände, verluste von bedeutenden und bedeutendem, privat wie auch beruflich viel tun, verantwortung für vieles zu haben und in unschönen situationen stecken haben sehr an meinen kräften gezehrt und meinen akku platt gemacht.
aber das leben ist nicht nur schlecht. ich habe unterstützung bekommen von freunden und familie.
ich habe unterstützung von kollegen bekommen, was nicht viele von sich behaupten können. in meinem freundeskreis und meiner vergangenheit sehe ich, dass ich hier in einer absoluten ausnahmesituation bin, da ich mich seit jahren in einem für mich wirklich sehr geilen arbeitsumfeld austoben kann. die grenzen zwischen privat und beruflich, freunden und kollegen verschwimmen hier. okay, der stau an der messe nervt, aber es fühlt sich wirklich gut an, mit menschen zusammenzuarbeiten, mit denen man schaffen, spinnen, anpacken, lachen, feiern, weinen und wieder anpacken kann. danke.
aber nun werde ich erstmal für ein paar tage aus der realität verschwinden und meinen akku aufladen. ich freu mich drauf, mit euch die nächsten mammutsituationen zu rocken, wenn ich wieder da bin.
..and all i got was this lousy blog note.
ich bin heute früh gegen 16:00 uhr aufgewacht, klapp so mein tablet auf und lese tagesschau.de…
da trifft mich fast der schlag!
fast hätt ich DAS event verpasst!
DIE ZOMBIE APOKALYPSE!
ich hab dann mal schnell die aufklärungsseite des centers for disease control and prevention gelesen, damit ich weiss, was zu tun ist.
am ende hab ich mich aber entschieden, dass es viel wichtiger ist, bei der zombie apokalypse gut auszusehen und eine geeignete waffe zu haben.
ich hab dann meine sonnebrille aus dem auto geholt und meine axt aus dem keller geholt.
die zombie apokalypse fängt im übrigen gegen 6 uhr abends nach kalifornischer zeit an. das wäre dann um 3 uhr heute nacht. anscheinend brauch ich meine sonnenbrille doch nicht.
zombies scheinen zu wissen, dass sie erst um 6 pm PDT angreifen dürfen. so´n mist. da schlaf ich ja schon.
so long and thanks for all the fish!
jon – schatz, hast du meine motorradstiefel gesehen? – es
…watch all the elephants….
andi hat sich vom staub gemacht. er ist gestern nach indien geflogen. für 3 monate.
dies ist ein inoffizielles “gegenblog”, wie es einem menschen in deutschland geht, während er in indien ist.
ich werde diese 3 monate versuchen, immer mal wieder zu schreiben. so als antwort auf dein geblogge, andi.
ich sitze im büro und habe ausnahmsweise recht viel luft. über´s headset soma.fm, bin etwas melancholisch und denke an viele dinge, die passiert sind. wer ´s noch nicht weiss: ich bekomme in einer woche das metall aus dem bein entfernt, gefolgt von anderthalb wochen homeoffice.
eigentlich mag ich auch weg. ins warme. aber bitte irgendwohin, wo die welt in ordnung ist. oktober 09 bei meinem grandpa war schön. abends im pool sitzen. tagsüber mit seinem boot nach hobe sound schippern. nancys cookies mit milchkaffe zum frühstück. nachos mit käse abends. frischer orangensaft. grandpa, im nächsten leben trinken wir gemeinsam wodka mit grapefruit und gucken ein spiel auf´m bigscreen. wir sehen uns in nangijala.
das leben hatte seit herbst 09 viele negative überraschungen im gepäck, und langsam habe ich aufgehört daran zu glauben, dass alles besser wird.
blackberry ist so ein unfassbarer rotz. ich habe heute mein blackberry bold ausgestaubt, da ich mich beruflich mir dem blackberry nterprise server express rumschlagen muss. der verbindet mailserver mit der blackberrywelt. sollte er. tut er aber nicht. er kann nämlich die standard mailprotokolle imap, pop3 und smtp nicht, sondern nur exchange. anyway. es gibt connectoren. zumindest in der betaphase. also augen zu und durch.
jetzt ist die frage, welches endgerät zum testen. ha! ich hab ja noch meinen blackberry bold, den ich erleichtert in die ecke geworfen hatte, als ich mir ein anderes smartphone unter den nagel reissen konnte.
okay, aber die call history sprach von letztem call mitte februar… oookay, also aktualisiere ich das ding mal. und ab hier wirds lustig.
step1: Blackberry Desktop Software. gibts nun auch für den mac, also mal schnell auf der seite von rim runtergeladen und installiert. neustart nach installation erforderlich. okay. ich denke noch nicht an böses, ahne es aber. neustart gemacht, blackberry software öffnet sich und weist mich darauf hin, dass meine version leider veraltet ist, und ob ich nicht aktualisieren möchte. okay, getan. wieder ist ein neustart meines macbooks erforderlich. ich vermute, dass RIM die menschen beschäftigt, die bei microsoft rausgeflogen sind. leute! neustart is für windows 2000, nich für osx 10.6.
step2: aktualisieren des geräts. ich überlege, ob ich genug alkohol im haus habe, um mir die schmerzen, die ich erahne, wenigstens weichtrinken kann. okay, mein bold wird erkannt und blackberry desktop bietet mir direkt das update an. mach ich. er fängt lustig an zu installieren, ich wäge mich in sicherheit. fehlermeldung. nicht genug platz auf dem gerät. in ordnung, ich hatte fotos, mails und weiteres drauf. also setze ich es auf werkseinstellungen zurück. jetzt sollte das ja passen. update erneut angeworfen. ein screenshot sagt mehr als tausend worte.
naja, schön, dass aber der gerätespeicher so aussieht:
also lösche ich dennoch einfach mal alles, was mir nicht kosher vorkommt. dann das einzige, was mir kosher erscheint: die sprachunterstützung für hebräisch. blackberry startet durch. fast 5 minuten. java als betriebssystem. wie kann man nur. eine stunde ist vergangen. mit dem anderen smartphone wars so einfach. anklemmen, update bestätigen, gerät wird gesichert, neue firmware geht automatisch drauf meine daten werden wiederhergestellt. wäre ich ein staat, würden rims blackberry dienste allein deshalb schon verboten werden.
okay, das blackberry ist wieder hochgefahren. ich entdecke, dass trotz bestehender verbindung zum rechner die uhrzeit nicht stimmt, ignoriere dies aber fast erfolgreich. der platz reicht immer noch nicht. okay, ich lösche also alles was mir angeboten wird. inclusive der deutschen und der englischen sprache. bin gespannt, wie das gerät dann mit mir kommunuzieren mag. ich könnte ausser humanen sprachen ja auch smtp, aber das kann das gerät ja nicht…. mein schwarzer humor rettet mir den abend und treibt mich dazu, das experiment weiter durchzuführen. keine anwendungen sind mehr auf dem gerät, nur noch die, die ich nicht löschen kann. dabei wären ja noch fast ein gigabyte platz. selbst ein frisch installiertes ubuntu benötigt diesen platz kaum. apples software fürs iphone ist unter 500 mb. erneuter reboot des blackberry. ich beschliesse, mir einen wein zu holen.
nach guten anderthalb stunden ist nun das update drauf. deutsch ist nachinstalliert, aber ich habs noch nicht getestet, da es wieder hoch fährt. genug für heute.
ich habe in meinem leben viel gesehen. im realen leben sowie auf der bühne. ich habe menschen gesehen, die extrem waren. der sänger von turbonegro, der einen feuerwerkskörper auf der bühne in einer körperöffnung zündete, die ich nicht näher definieren möchte. okay, dafür definiere ich, dass der feuerwerkskörper ein goldregen war. kennt die noch jemand? die mit der reibefläche zum zünden?
ich habe menschen gesehen, die mich tief beeindruckt haben. ich habe eddie vedder auf der bühne ein rad schlagen sehen. ich stand in der menge, als 140.000 menschen in der nacht “alive” gesungen haben, als eddie mit seiner band pearl jam schon von der bühne war. gänsehaut.
donnerstag abend war ich zum ersten mal im cirque du soleil. es war so unfassbar, man wird in eine traumwelt entführt, die grenzen zwischen realität und traum verschwimmen, die farben und die musik verschlucken das publikum. menschen schweben wirbelnd durch die luft, akrobatik und traumgestaltung… ich bin noch immer tief beeindruckt.
ich werde wieder hin gehen. immer wieder. wenns geht direkt morgen wieder. es war, unübertrieben, die beste live-performance, die ich je erlebt habe.
zurück an alten plätzen. wieder im büro eines kunden, in dem ich viel zeit verbracht habe. zurück zu netten menschen. einer dieser netten menschen hat mich heute angesprochen, warum ich nicht weiter schreibe.
mach ich jetzt. allerdings ohne kaffee.
übrigens: den nächsten starbucks-kaffee zahl ich…! oder doch lieber kartoffeln?








